Ehrenmitglied Fritz Wabra 

Nachdem ein erster Anlauf im Jahr 1949 gescheitert war, trat Gottfried „Fritz“ Wabra am 01. Juli 1968 als aktives Mitglied in den Musikverein Volkmarsen ein.

Zur gleichen Zeit kam der junge Dirigent Norbert Sauerland zum Musikverein Volkmarsen und fing an, die Jugendarbeit zu beleben. Zahlreiche Jugendliche folgten seinerzeit dem Aufruf und erlernten ein Instrument.

Die Betreuung der jungen Musiker übernahm Fritz Wabra. Er unternahm mit den jungen Musikerinnen und Musikern zahlreiche Aktivitäten außerhalb des musizierens und schuf so ein starkes Gemeinschaftsgefühl, was dem Verein in den folgenden Jahren sehr zugute kam.

Darüber hinaus war Fritz Wabra über viele Jahre für den Erhalt und die Reparatur der Instrumente zuständig. Mit handwerklichem Geschick hat er so manch abgeschriebenes Instrument wieder einsatzfähig gemacht.

Fritz Wabra spielte bis 1984 aktiv Tuba im Orchester und war als Instrumentenwart für die Instrumente zuständig.

Nach Beendigung seiner aktiven Musikerlaufbahn wurde Fritz Wabra im Jahr 1991 zum Ehrenmitglied ernannt.

In den weiteren Jahren verfolgte er aktiv das vereinsgeschehen und nahm rege an den Veranstaltungen des Musikvereins teil.

Im Januar 2011 verstarb Fritz Wabra!



 



Ehrenvorsitzender

Helmut Engemann 

Helmut Engemann trat am 01. Oktober1970 in den Musikverein Volkmarsen als passives Mitglied ein.

Im Jahr 1980 übernahm Helmut Engemann kommissarisch das Amt des 1. Vorsitzenden von Karl Lauhof.

Im Jahr 1981 wurde Helmut Engemann in der Jahreshauptversammlung zum 1. Vorsitzenden des Musikverein Volkmarsen gewählt. Dieses Amt führte er 14 Jahre, bis zum Jahr 1995, aus.

In der Amtszeit von Helmut Engemann wurde der Neuaufbau des Musikvereins voran getrieben. Junge Musiker kamen zum Orchester und es wurden neue Instrumente und Uniformen angeschafft.

Das finanzielle Fundament des Musikvereins wurde gestärkt und somit die Voraussetzungen für ein florierendes Vereinsleben geschaffen.

In der Amtszeit von Helmut Engemann wurden zahlreiche Wertungsspiel erfolgreich absolviert u.a. in Prag/Brünn, Baunatal und Brilon. Zwei große Konzerte mit dem Waldecker Startrompeter Walter Scholz falle ebenfalls in seine Amtszeit und wurden maßgeblich durch seinen Einsatz ermöglicht.

Der größte Verdienst von Helmut Engemann liegt jedoch in der Anschaffung des eigenen Vereinshauses.

Als im Jahr 1990 die Raiffeisenbank Volkmarsen ihr Filialgebäude am Ehringer Weg veräußern wollte, zögerte Helmut Engemann nicht lange und erwarb das Haus für den Musikverein Volkmarsen.

Zahlreiche andere Versuche, ein eigenes Vereinsheim zu verwirklichen, waren zuvor gescheitert.

Innerhalb von 5 Jahren wurde das Vereinshaus bezahlt und bei der Jahreshauptversammlung 1995 Schuldenfrei an den Nachfolger Heinrich Rest übergeben.

Auf Beschluss der Jahreshauptversammlung wurde Helmut Engemann im Jahr 1995 zum Ehrenvorsitzenden ernannt und mit der Landesehrenmedaille mit Urkunde des Volksmusikerbundes NRW ausgezeichnet!!

Nach dem Umbau des Musikhauses im Jahr 2006 wurde es, auf Beschluss des Vorstandes, auf den Namen „Helmut-Engemann-Haus“ getauft.

Helmut Engemann verstarb am ersten Weihnachtstag des Jahres 2009.



 



Ehrenmitglied Heinrich Rest

 

1968 trat Heinrich Rest in den Musikverein Volkmarsen als aktiver Posaunist ein. Bis 1980 hat er aktiv im Orchester als Posaunist, unter den Dirigenten Norbert Sauerland und Karl-Heinz Trautmann, gewirkt!

1974 wurde er zum ersten Mal in den Vorstand berufen und hat in der Folge bis 1979 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden ausgeübt.

Danach hat er sich seinem Studium und seiner beruflichen Karriere gewidmet.

Als 1980 ein neuer Vorstand benötigt wurde und unser heutige Ehrenvorsitzende Helmut Engemann einen Schriftführer brauchte, war Heinrich Rest bereit, das Amt zu übernehmen. 1981 hat er dann dieses Amt dann an seine Schwester Juliane übergeben.

Als 1995 ein neuer Vorstand benötigt wurde, wurde auch Heinrich Rest angesprochen, ob er denn nicht Kassierer werden wolle. Heinrich Rest hat ohne zu zögern, nach 15 Jahren Abstinenz, zugesagt.

Am Ende wurde er nicht Kassierer, sondern 1. Vorsitzender und hat das Schiff Musikverein von unserem langjährigen Kapitän Helmut Engemann übernommen.

Heinrich Rest hat das Amt als 1. Vorsitzender bis 1999 ausgeübt.

Unter seiner Regie wurde 1996 die Bläserschule ins Leben gerufen um auf die eigene Jugendarbeit zu setzen und nicht auf Musiker die von außen zum Verein stoßen.

Zahlreiche Konzerte wurden in diesen Jahren gegeben u.a. mit Moderatoren wie Rudi Büttner vom Bayerischen Rundfunk. Das Millenium Konzert 1999 wurde durchgeführt und der Workshop Symphonic Moments ins Leben gerufen. Auch die Uniform, zumindest die Weste und die Jacke stammen aus der Feder von Heinrich Rest. Die Entwürfe der Uniformabzeichen wie auch von den Notenständerbehängen stammen aus der Feder von Heinrichs Ehefrau Agnes Rest.

Nach 1999 ist Heinrich Rest zunächst als stellv. Kassierer und danach als stellv. Schriftführer bis zum Februar 2005 im Vorstand aktiv geblieben.

Heinrich Rest hat insgesamt 16 Jahre Vorstandsarbeit für den Musikverein Volkmarsen geleistet und wurde im Jahr 2005 von der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt und mit der Landesehrenmedaille mit Urkunde des Volksmusikerbundes NRW ausgezeichnet!!



 



Ehrendirigent

Karl-Heinz Trautmann 

 

Karl-Heinz Trautmann führte seit 1974 den Dirigentenstab im Musikverein 1921 Volkmarsen e.V.

Mehr als 30 Jahre gab er den Takt und Ton im Musikverein Volkmarsen an. Karl-Heinz Trautmann sind zahlreiche Auszeichnungen wie z.B. Platz 1 und 2 bei Wertungsspielen im Hauptorchester sowie jüngst, im Jahr 2006, Platz 1 beim Jugendwertungsspielen in Warburg zu verdanken.

Während eines Abschlusskonzertes im Jahr 2007 wurde Karl-Heinz Trautmann das Werk "Of castles and Legends" - Die Geschichte der weißen Jungfrau zur Kugelsburg gewidmet. Der Niederländer Thomas Doss komponierte anlässlich des 85-jährigen Bestehens sowie zur Würdigung des 30-jähriges Dirigates dieses Werk. Außerdem erhielt er die Würdigung als Ehrendirigent.

Karl-Heinz Trautmann schied im Jahr 2008 von seinem Posten als Dirigend aus; steht dem Musikverein aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite, übernimmt Registerprobe oder greift selber zu seiner "Schwarzwurzel".